Zahnheilkunde im Zusammenspiel mit unseren Patienten

Individuelle Behandlungskonzepte werden heutzutage groß geschrieben. Jeder Allgemeinarzt, Facharzt, Zahnarzt bietet sie an – und natürlich auch wir. Aber was heißt das eigentlich: individuelles Behandlungskonzept? Welchen Spielraum haben wir als Zahnärzte, welche Entscheidungsmöglichkeiten Sie als Patient?

Auch die Zahnmedizin hat in den letzten Jahren unglaubliche Fortschritte gemacht, in der Prophylaxe, der Diagnose und in der Therapie. Bildgebende Verfahren ermöglichen eine äußerst exakte Diagnose, die Behandlung erfolgt so zahnschonend wie nur irgendwie möglich, und die verwendeten Zahnersatzstoffe sind sowohl hoch ästhetisch als auch biokompatibel, das heißt im Regelfall verträglich.

Fakt ist jedoch, dass besonders bei der zahnärztlichen Behandlung zunehmend wirtschaftliche Aspekte eine Rolle spielen. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen seit einiger Zeit schon nur noch Leistungen, die „ausreichend, wirtschaftlich und zweckmäßig“ sind, was in der Praxis zum Beispiel bedeutet, dass eine Amalgamfüllung bezahlt wird, die Kosten für hochwertige, ästhetische und moderne Materialien, jedoch vom Patienten selbst getragen werden müssen.

Wir geben uns mit solch einer ausreichenden (Schulnote 4) und zweckmäßigen Lösung nicht zufrieden – und unsere Patienten auch nicht. Wir möchten, dass Sie eine sehr gute Behandlung erhalten, die Ihren Ansprüchen genügt und unter ästhetischen, funktionalen und gesundheitlichen Aspekten dem heutigen Stand der Wissenschaft entspricht. Dabei gibt es nicht nur die Wahl zwischen der Minimal-, sprich Kassenlösung und der optimal-teuersten Lösung. Es gibt auch Lösungen, die dazwischen liegen.

Die für Sie optimale Lösung auszuwählen, ist unser Anliegen. Deshalb beraten wir Sie umfassend und erarbeiten gemeinsam mit Ihnen ein auf Ihre Bedürfnisse abgestimmtes Therapiekonzept, in das je nach Umfang der Behandlung erfahrene Zahntechniker und bei Bedarf auch Physiotherapeuten oder Fachärzte mit einbezogen werden können. Denn Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten sind niemals isoliert zu betrachten, sondern immer im Zusammenhang mit dem gesamten Körper.